Fahrzeuge der Windbergbahn


Aufgrund des kleinsten Bogenradius von 85 m kamen planmäßig nur zweiachsige Personenwagen auf der Windbergbahn zum Einsatz. Erst seit den Sonderfahrten ab 1991 fahren Züge mit vierachsigen Drehgestellwagen, obwohl schon früher einmal Probefahrten mit vierachsigen Wagen erfolgten.
Zunächst wurden 3. Klasse-Abteilwagen und 4. Klasse-Großraumwagen eingesetzt. Zur Verstärkung an den Wochenenden wurden aus 2. Klasse-Wagen umgebaute 3. Klasse-Wagen und für Militärtransporte vorgesehene G-Wagen als 4. Klasse-Wagen eingestellt. Dem Briefpostverkehr diente ein Reisezugabteilwagen mit Postabteil. Für das Gepäck führten die Züge sächsische und später auch preußische Packwagen mit.
Umgebaut zu Bahndienstwagen sind heute noch einige 4. Klasse-Wagen der Gattung Di Sa 87, Di Sa 90, Di Sa 94 und Di Sa 95 (Gattung 198, 199 und 200) vorhanden und konnten teilweise von unserem Verein erworben werden. Mit Hilfe von ABM-Kräften ist die Rekonstruktion eines solchen Wagens (s. Fahrzeugbestand) soweit fortgeschritten, daß Fahrwerk und Wagenkasten teilweise fertiggestellt sind. Es müssen als nächste Schritte noch die Bremsausrüstung und die Innenausstattung komplettiert werden. Dann steht ein weiteres Fahrzeug für den geplanten Museumszug zur Verfügung. Ein Wagen Di Sa 87 mit Speichenrädern wird nicht betriebsfähig aufgearbeitet und mit ursprünglich vorhandenen Stangenpuffern ausgestattet.
Von 1931 bis 1932 wurden durch die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG) sieben sächsische 3. Klasse-Wagen der Gattung 156 umgebaut (Verringerung des Achsstandes von 5,5 m auf 4,5 m), die als Reserve bei Ausfall der Windberg-Aussichtswagen dienten.


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letzte Änderung am 28.04.2002;