Geschichte der Windbergbahn


Bedienfahrt mit Kohlewagen - 11,7/79,4 KB
Ein Zug mit Lok 106 290-0 und Kohlewagen hat an einem Septembermorgen 1991 auf der Bergfahrt nach Dresden-Gittersee gleich die Brücke am Kesselgrund erreicht.
Foto: Klaus Gottschling   3565.jpg - 79,4 KB
Zum Verfüllen der Schachtanlagen des Bergbaubetriebes "Willi Agatz" wurden über die Windbergbahn Baustoffe angefahren. Anfang der 90er Jahre kamen neue Güterverkehrskunden hinzu.
Für Pfingsten (19./20. Mai) 1991 organisierte unser aus der AG "Windbergbahn" hervorgegangene Sächsische Museumseisenbahn Verein Windbergbahn e.V. die ersten Sonderfahrten zwischen Dresden Hbf und Dresden-Gittersee. Danach führten wir in unregelmäßigen Abständen zu Himmelfahrt, anläßlich des Dresdner Dampflokfests, zum Freitaler Windbergfest oder am 3. Oktober weitere Sonderfahrten durch.
Etwa 1991 besserte die DR stellenweise die Gleise aus (Nachschottern u. a.) und stellte neue Hektometertafeln auf.
Das Reifenwerk Dresden wurde geschlossen und im Zuge der Altlastensanierung abgerissen. Auf dem Gelände des Reifenwerks entstand teilweise das Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee. Das Gewerbegebiet erhielt jedoch keinen Gleisanschluß.
Zum 30. Dezember 1993 stellte die Deutsche Reichsbahn entgegen den Protesten der Verkehrskunden den Güterverkehr ein. So nach und nach verschwanden in Dresden-Gittersee die Anschlußgleise des Bergbaubetriebes "Willi Agatz", das Anschlußgleis des Wellpapenwerkes Gittersee und die zwei Gleise zum Lokschuppen im Bf.
Auf der Strecke verkehrten nur noch unsere Sonderzüge und Überführungsfahrten. Ab dem 01.11.1998 fand keine Fahrt mehr statt, weil wegen Oberbauschäden die Strecke gesperrt wurde.


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letzte Änderung am 28.04.2002;