Zeittafel zur Windbergbahn 

Die Verweise (Links) in der Zeittafel führen Sie zu der Textstelle auf unsere Seite zur Geschichte der Windbergbahn.

25. März 1824 Geburt von Guido Brescius - dem Erbauer der Windbergbahn - in Bautzen
9. April 1837 Teufe des Neuhoffnungsschachts am Windberg
7. April 1839 Eröffnung der Leipzig-Dresdner-Eisenbahn (L.D.E.) - erste Fernbahn in Deutschland
29. Oktober 1847 Teufe des Windbergschachts
14. April 1852 Aktienzeichnung für die Albertbahn
11. August 1852 Bildung eines Comitees zum Bau der Albertbahn Dresden–Tharandt
7. Februar 1853 Vertragsabschluß zum Bau der Albertbahn sowie der Zweigbahnen nach Niederhermsdorf und Hänichen
4. Mai 1853 konstituierende Versammlung des Komitees zur Gründung der Albertbahn-Aktiengesellschaft
12. September 1853 Baubeginn der Strecke Dresden–Tharandt der Albertbahn
13. April 1855 Guido Brescius äußert erstmals den Gedanken, die Hänichener Kohlezweigbahn mit Dampflokomotiven betreiben zu wollen
28. Juni 1855 Eröffnung der Albertbahn von Dresden nach Tharandt
2. April 1856 Eröffnung der Elbezweigbahn Albertbahnhof–Kohleeinschiffungsplatz
4. April 1856 Beginn der Arbeiten zum Bau der Hänichener Kohlezweigbahn
1856 Bau der Anschlüsse zum Meiselschacht und Reiboldschacht
21. Oktober 1856 Betriebsfreigabe für die Hänichener Kohlezweigbahn
1. Dezember 1856 Abnahme der Anschlußbahn (940 m Gleis) zum Rippiener Beharrlichkeitsschacht, der Zweigbahn zum Oppelschacht in Niederhermsdorf und der Zweigbahn zum Albertschacht in Zaukerode
7. Januar 1857 das Signalbuch mit von Brescius entwickelten Signalbegriffen für die Albertbahn und deren Zweigbahnen wird als verbindlich erklärt
Februar/März 1857 Lieferung der ersten Loks (speziell entwickelte Gattung H VIII b T) durch die Maschinenfabrik Richard Hartmann in Chemnitz
30. März 1857 Aufnahme des Betriebs auf der Anschlußbahn zum Neuhoffnungsschacht und zum Hohen Windbergschacht (333,5 m über NN = höchster Punkt der Kohlebahn)
1. April 1857 erster Zug von Dresden-Altstadt nach Hänichen;
Inbetriebnahme des Anschlusses zum Moritzschacht;
Inbetriebnahme des Anschlußbahn des Beckerschachts (Eigentümer Emil Becker = Hauptaktionär der Albertbahn)
15. April 1857 Sonderinspektionsfahrt des sächsischen Königs Johann auf der Hänichener Kohlezweigbahn im Zusammenhang mit der Grundsteinlegung zum Bau der Felsenkeller-Brauerei
1859 Auflassung des Anschlusses zum Meiselschacht;
Anschlußstelle zum Steinbruch Thürk (Kleinnaundorf) errichtet
27. Juli 1860 Planum des Anschlusses zum stillgelegten Moritzschacht abgetragen
1860/62 Versuche mit 10 t-Staatsbahnwagen auf der Hänichener Kohlezweigbahn
11. August 1862 Eröffnung der Verlängerung der Albertbahn von Tharandt nach Freiberg - Erschließung weiterer Kohleabnehmer (z. B. Muldener Hütten)
4. Dezember 1864 Guido Brescius stirbt in Pirna
1868 Abbau der Anschlußbahn zum Hermannsschacht
1. Juli 1868 die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen (K. Sächs. Sts. E. B.) kaufen die Albertbahn inclusive Zweigbahnen auf
13. Juli 1868 Betriebsaufnahme auf der Anschlußbahn zum Segen-Gottes-Schacht - letzte von der Albertbahn finanzierte Anschlußbahn
1. März 1869 mit Eröffnung des Abschnitts Freiberg–Flöha ist die Strecke Dresden–Reichenbach durchgängig befahrbar; der Albertbahnhof in Dresden wird für den Personenverkehr geschlossen
2. August 1869 Schlagwetterexplosion im Segen-Gottes- und Neuhoffnungsschacht, bei der von 281 eingefahrenen Bergleuten nur 5 überlebten
1870 Ausbau der Anschlußstelle Niedergittersee (Abzweig von der Hauptbahn Dresden–Tharandt) zu einer Kohlestation (Schütt-/Umladestation)
1871 Errichtung von Schrankenposten ("Barrieren") an wichtigen Wegübergängen
1. Januar 1872 aus Sicherheitsgründen werden die beliebten Ausflugsfahrten an Sonn- und Feiertagen unterbunden
1872 Stillegung des Anschlusses zum Reiboldschacht
1872 Erweiterung der Anschlußgleisanlagen des Segen-Gottes-Schachts
1873 die K. Sächs. Sts. E. B. vergeben den Auftrag für 80 Stück 5 t-Hunte in verbesserter Konstruktion (Unterflurentladung, Spiralfederung, alle 4 Räder gebremst)
1874 vor Wegübergängen werden Warntafeln aufgestellt
1874/75 Aufstellung eines Reliefmorsetelegrafen am Posten 77 (ehemalige Station 131, Wagenwechselstelle am Abzweig zum Segen-Gottes-, Neuhoffnungs- und Hohem Windbergschacht) zum Austausch von Nachrichten mit Niedergittersee.

zum Seitenanfang zum Seitenanfang

1875 Erweiterung der Gleisanlagen der Anschlußbahn des Beckerschachts in Hänichen
1875 Bau der Anschlußbahn des Glück-Auf-Schachts auf Kosten des Werkes, Erweiterung zur Wagenwechselstelle
1875 Ausbau der Anschlußstelle zum Windbergschacht zu einer Wagenwechselstelle
1877 Einstellung der Förderung aus dem Windbergschacht
1878 nochmalige Erweiterung der Anschlußgleisanlage des Beckerschachts
1879 Herunterstufung der Hänichener Kohlezweigbahn in eine Sekundärbahn;
Einführung der Streckenbezeichnungen (GH = Gittersee - Hänichen, GHR = Anschluß Rippien, GHW = Anschluß Windbergschacht, GHS = Anschluß Segen-Gottes-Schacht)
1879/80 Ballonsignale der Albertbahn werden von der Sächsischen Staatsbahn nicht weiterverwendet
1884 oder 1885 Auflassung des Anschlusses zum Steinbruch Thürk
1885/86 vereinzelter Einsatz von 10 t-Staatsbahnwagen;
Ersatz der Tenderlokomotiven der Gattung VIII b T durch 12 Loks der leistungsstärkeren Gattung H VII T
1886 erster Spatenstich am Marienschacht
1888 Errichtung von Ladelehren in den Anschlüssen;
Einbau von Gleisvorlegern vor Gefällestrecken und Einmündungen von Anschlüssen ins Hauptgleis
29. Juli 1889 Anschlußvertrag für Marienschacht abgeschlossen
1890 Stillegung des ehemaligen Anschlusses zum Neuhoffnungsschacht (Materialplatz für Segen-Gottes-Schacht)
1890 7 weitere Loks der Gattung H VII T auf der Hänichener Kohlezweigbahn
1891 Einsatz von zwei Baumusterlokomotiven von Hartmann ("RASCHAU" und "CROTTENDORF") der Gattung H I MTV (M = Bauart Meyer, T = Tender, V = Verbundlokomotive)
1891 Petition eines vom Possendorfer Bürgermeister Sommerschuh initiierten Komitees an die Sächsische Landesregierung mit Verweis auf die Verkehrssituation und die zunehmende Arbeitslosigkeit durch Schließung der Kohlegruben
1892/94 Einführung des Reichs-Signalsystems;
Wegfall der Schlagwärterposten durch Aufstellung von Läutetafeln
21. September 1893 Beginn der Kohleförderung aus dem Marienschacht
1893/94 Durcharbeitung der Strecke
1894 Inbetriebnahme der Anschlußbahn zum Ziegelwerk Birkigt (ehemals Moritzschacht)
1894/97 Bau von Bahnwärterhäusern in Klinkerbauweise für Bahnwärterposten GH1 ... GH5 (GH = Gittersee - Hänichen) zur Aufrechterhaltung der Sicherheit auf der Strecke mit engen Radien und starken Neigungen nach Wegfall der Schrankenposten
1894/95 Ausstattung mit Hektometer- (100 m) und Myriametersteinen (10 km), Nullsteinen, Neigungszeigern und Läutetafeln;
Neuerfassung der Gleispläne
30./31. Juli 1897 Weißeritzhochwasser im Plauenschen Grund

zum Seitenanfang zum Seitenanfang

1900 Ersatz des Reliefmorsetelegrafen im Posten 77 durch ein "Streckentelephon"
10. Oktober 1903 Vorlage eines Entwurfs für den Umbau der Hänichener Kohlezweigbahn zu einer öffentlichen Bahn und Verlängerung bis Possendorf
18. Oktober 1903 Kostenvoranschlag für den Umbau der Hänichener Kohlezweigbahn zu einer öffentlichen Bahn
18. April 1905 Inbetriebnahme der neuen Hochgleise zwischen Potschappel und Hainsberg auf der Hauptbahn Dresden–Reichenbach
1905 Förderung des Berglustschachts eingestellt
7. November 1905 überarbeiteter Kostenvoranschlag für den Umbau der Hänichener Kohlezweigbahn nach Inkrafttreten der neuen Bau- und Betriebsordnung für Eisenbahnen in Deutschland vorgelegt
Dezember 1905 Sächsischer Landtag stimmt dem Umbau der Bahn Gittersee–Hänichen für den Personen- und Güterverkehr sowie der Verlängerung bis Possendorf zu
1906 Bau des Anschlusses für das Elektrizitätswerk Coschütz
18. Mai 1906 Streichung der Hänichener Steinkohlenbauverein AG aus dem Handelsregister in der Gewerbeliste des Amtsgerichts in Dresden = Ende des Hänichener Kohlereviers
1906 Ende des Einsatzes der 340 Stück 5 t-Hunte
12. September 1907 Beginn des Umbaus der Strecke Gittersee–Hänichen
21. Dezember 1907 Eröffnungszug der Windbergbahn von Dresden Hbf zum Bf Hänichen-Goldene Höhe als öffentliche Eisenbahnstrecke
30. September 1908 Eröffnung des 1,1 km langen Neubauabschnittes Hänichen-Goldene Höhe–Possendorf
1. Oktober 1908 Beginn des offiziellen Regelbetriebs auf der Windbergbahn Dresden–Possendorf
1909 Umbenennung des Hp Potschappel in Potschappel-Birkigt
1909/10 Ausschreibung für 4 neue Reisezugwagen
Februar 1910 Auslieferung der ersten "Windberglok" der neuen Gattung I TV (I = B'-Lokomotive) in Chemnitz
April - November 1910 Auslieferung von weiteren 10 Loks der Gattung I TV, davon 9 an die K. Sächs. Sts. E. B.
1911/1912 Lieferung der 4 Windberg-Aussichtswagen von der Maschinen- & Waggonfabrik Bautzen (ehem. Busch)
1. Mai 1912
(Fahrplanwechsel)
Feierliche Indienststellung der vier Windberg-Aussichtswagen
27. Dezember 1912 Inbetriebnahme des kreuzungsfreien Abzweigs der Windbergbahn (im Volksmund "Hölle" bzw. "Höllenmaul") im Zusammenhang mit der Höherlegung der Strecke Dresden–Reichenbach
Aufstellung von Formhauptsignalen im Hp Potschappel-Birkigt
1913 Lieferung von 3 Loks der Gattung I TV
1914 Lieferung der letzten 5 Loks der Gattung I TV (Bestand = 18 Loks)
1915 Produktionseinstellung in der Ziegelfabrik Birkigt
Errichtung der Maschinenfabrik Otto Hänsel auf dem Gelände der Ziegelei
1915/16 Ersatz der Eisenbahnwagenkästen im Bf Bannewitz durch einen Güterschuppen und zwei Rampen nach Zunahme des Güteraufkommens
27. März 1916 Förderung des letzten Kohlehuntes im Segen-Gottes-Schacht
1916/17 Umbenennung des Bf Obergittersee in Gittersee
1916/20 Bau eines Güterabfertigungsgebäudes und Erweiterung der Ladestraße im Bf Gittersee
1918 Umwandlung der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen in die Sächsischen Staatseisenbahnen (Sächs. Sts. E. B.) infolge Abdankung des Königs und Bildung des Freistaats Sachsen
1. April 1920 die Länderbahnen gehen in das Eigentum des Deutschen Reiches über und werden zur Deutschen Reichsbahn zusammengefaßt
1. Oktober 1921 Zusammenschluß mehrerer Gemeinden und Gründung der Stadt Freital
1921 Umbenennung der Anschlußstelle Gittersee (Niedergittersee) in Freital Ost nach Eingemeindung nach Freital
1922 Ausmusterung der Loks "RASCHAU" und "CROTTENDORF" (Gattung H I MTV)
1923 Umbenennung des Hp Potschappel-Birkigt in Freital-Birkigt infolge Eingemeindung von Birkigt nach Freital
1923 Aufstellung einer ausgedienten Wartehalle am Hp Boderitz-Cunnersdorf erst nach 15 Betriebsjahren wegen vorangegangener Streitigkeiten der Gemeinden um Namengebung des Haltepunktes
30. August 1924 Übernahme von Betrieb und Verwaltung der Deutschen Reichsbahn durch das wirtschaftlich selbständige Unternehmen Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG)

zum Seitenanfang zum Seitenanfang

1925 Einstellung des Bahnpostverkehrs
1. April 1928 neue Eisenbahnbau- und -betriebsordnung;
Kennzeichnung der Wegübergänge mit Warnkreuzen und tlw. mit Baken
14. April 1930 Einstellung der Förderung im Glück-Auf-Schacht
1930 Auflassung der Wagenwechselstelle am Posten 77
1930 Auflösung der eigenständigen Bahnmeisterei (Bm) Gittersee und Zuordnung zur Bm Freital-Potschappel
11. April 1930 Einstellung der Förderung im Marienschacht = Ende der Steinkohleförderung im Hänichener Revier
30. Juni 1930 Einstellung der Briefpostbeförderung auf der Windbergbahn im Zusammenhang mit der Eröffnung der Kraftomnibuslinie Dresden–Possendorf [26, S. 63]
1. Juli 1930 Einrichtung der Kraftverkehrslinie Dresden–Possendorf [26, S. 63] mit 15 min kürzerer Fahrzeit als die Bahn (nur für direkt von/nach Possendorf Reisende günstiger)
1931/32 Ausmusterung der Loks 98 003, 007, 008
1932 Umbau von 7 Wagen der Gattung 156 (Verkürzung des Achsabstands) als Verstärkungswagen
1932/33 Versuche mit vierachsigen Verbrennungstriebwagen und zweiachsigem Beiwagen auf der Windbergbahn
1936 Bau eines Lagerschuppens mit zwei Freiladerampen im Bf Hänichen-Goldene Höhe (zuvor nur 3 Wagenkästen)
31. Januar 1937 Auflösung der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft (DRG) und direkte Unterstellung der Eisenbahn unter dem Staat als Deutsche Reichsbahn (DR)
1940/43 Umstellung auf das Signalbuch der DRG vom 1. April 1935
24. August 1944 Luftangriffe auf Freital-Birkigt
16. April 1945 Luftangriff auf Freital-Birkigt, bei dem das Wasserstationsgebäude mit Warteraum durch einen Bombentreffer beschädigt wurde
1945 Abbau von zwei Gleisen im Bf Freital-Birkigt (ein Gleis durch das "Höllenmaul")
1946 Bf Freital-Birkigt und die Anschlußstelle Freital Ost werden zu einer Dienststelle vereinigt
1946 durch die Bombardierung Dresdens beschädigte Aussichtswagen 59 234 und 59 304 werden vorerst für den Arbeitszug wieder hergerichtet und dann wieder im Personenverkehr auf der Windbergbahn eingesetzt

zum Seitenanfang zum Seitenanfang

3. September 1950 erster Spatenstich zur Errichtung der Schachtanlage Gittersee für den Steinkohleabbau
19. April 1951 Ende des Personenverkehrs zwischen Kleinnaundorf und Possendorf - eine Woche später waren die 5,14 km Strecke abgebaut zwecks Gewinnung von Oberbaumaterialien
1952 Aufstellung einer Kreuztafel (Ersatz für Vorsignal) und eines Formhauptsignals in der Einfahrt von Freital-Birkigt aus Richtung Gittersee
1955 Beginn der Förderung von Steinkohle aus den Schachtanlagen Gittersee durch das Steinkohlenwerk Freital
1. August 1955 Abbau der Gleisanlagen vom Anschluß für das Elektrizitätswerk Coschütz
9. November 1957 Ende des Personenverkehrs Dresden Hbf–Kleinnaundorf: Zug P 2478 mit 98 005 von Dresden Hbf nach Kleinnaundorf war der letzte planmäßige Reisezug
1958 Inbetriebnahme einer Uranerzaufbereitungsanlage in Dresden-Coschütz; bergwärtiger Transport von Erz zur Aufbereitung in der Erzwäsche
1959 Erweiterung des Güterabfertigungsgebäudes im Bf Gittersee um ein Obergeschoß und Modernisierung der Bahndienstanlagen im Gebäude
1961 Abriß des Empfangsgebäudes vom Bahnhof Bannewitz
1962 Einstellung der Erzaufbereitung in Dresden-Coschütz
Auf dem Gelände der Erzwäsche entsteht das Reifenwerk Dresden
1963 Versuche mit Dieselloks V 60
1964 Umbau der Gleise auf Schienenform S 49
24. Oktober 1965 anläßlich 100 Jahre Brunn–Aubachtal–Greiz läuft der Windberg-Aussichtswagen 531-691 im Festzug mit
19. August 1967 Auflassung des bis zuletzt vom VEB Tankholzwerk genutzten Anschlusses in Kleinnaundorf (ehemals Anschluß zum Glück-Auf-Schacht) - fünf Wochen später waren die Anschlußgleise abgebaut
1967/68 Wagen 531-691 wird zum Bauzugwagen degradiert
30. September 1969 Aufkündigung des Anschlusses zur Maschinenfabrik Otto Hänsel
1969/70 Umbau der Gleise auf Schienenform R 50
1970 Rettung des letzten Windberg-Aussichtswagens vor der Fahrt zur Verschrottung
1972 Abbruch des Lokschuppens in Possendorf
1972 Abbau der Gleise zwischen Dresden-Gittersee und Kleinnaundorf
1979/80 Dampflok 98 001 in Meiningen museal (nicht betriebsfähig) aufgearbeitet für das Verkehrsmuseum Dresden (VMD)

zum Seitenanfang zum Seitenanfang

10. April 1980 die Windbergbahn wird unter Denkmalschutz gestellt
1.-3. Mai 1980 Ersatzneubau der Brücke am Kesselgrund
20. Juli 1980 Gründung der Arbeitsgemeinschaft 3/82 "Windbergbahn" im DMV (Deutscher Modelleisenbahn Verband der DDR)
1980 Übernahme des Windberg-Aussichtswagens durch die AG "Windbergbahn" und Überführung nach Freital-Potschappel
1982 Überführung des Windberg-Aussichtswagens von Freital-Potschappel ins Edelstahlwerk Freital; Beginn der Rekonstruktionsarbeiten durch die AG "Windbergbahn"
1988 Eröffnung des Ausstellung zur Geschichte der Windbergbahn im rekonstruierten Empfangsgebäude des Bahnhofs Dresden-Gittersee durch die AG "Windbergbahn"
1. Juni 1989 Einstellung der Erzförderung im Bergbaubetrieb "Willi Agatz" der SDAG Wismut im Schachtfeld Dresden-Gittersee
1. Dezember 1989 Förderung des letzten Huntes mit Erzkohle im Bergbaubetrieb "Willi Agatz" der SDAG Wismut aus dem Schachtfeld Bannewitz
11. Dezember 1989 der letzte Uranerz-Zug fährt von Dresden-Gittersee nach Seelingstaädt
19./20. Mai 1991
(Pfingsten)
erste Sonderfahrten auf der Windbergbahn
10. Jui 1991 Eintrag des Windbergbahn e.V. in das Vereinsregister des Rgistergerichts der Stadt Dresden mit der Nummer 1140
30. Dezember 1993 Einstellung des Güterverkehrs auf der Windbergbahn von/nach Dresden-Gittersee
1. Januar 1994 Auflösung der Deutschen Reichsbahn (DR) und Gründung der Deutschen Bahn AG (DB AG) als selbständiges Unternehmen
1. Mai 1994 Erstmalige Präsentation des rekonstruierten Windberg-Aussichtswagens auf dem 3. Dresdner Dampflokfest
10. April 1995 Probefahrt der Zuggarnitur BR 346, 2 x Bghw (vierachsige Halberstädter-Reko-Wagen) und Windberg-Aussichtswagen auf der Strecke zwischen Freital-Birkigt und Dresden-Gittersee
29. August 1997 Probefahrt zur Zulassung des Windberg-Aussichtswagens durch den Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht in Sachsen
14. September 1997 erster Einsatz des rekonstruierten Windberg-Aussichtswagens für die Personenbeförderung bei den Sonderfahrten anläßlich zum Windbergfest
12. September 1998 erfolgreiche Lastprobefahrt der aufgearbeiteten Kleindiesellok Kö 4500 des Vereins nach Abschluß der Hauptuntersuchung
1. November 1998 Sperrung der Strecke wegen Oberbauschäden (Spurerweiterung in Folge morscher Holzschwellen) auf 300 m Länge am Gleisbogen Karlsruher Straße (km 5,0-5,3)
Da seitens des Eigentümers DB Netz AG kein Interesse an der Strecke besteht, wird das Unternehmen keine Gleisbauarbeiten durchführen. Die Sanierung der Strecke ist erst nach Übernahme durch ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen möglich.
Die Fahrten zum Windbergfest am 12./13.09.1998 waren vorerst die letzten Sonderfahrten auf der Windbergbahn. Die zunächst letzte Fahrt auf der Strecke Freital Ost - Dresden-Gittersee absolvierte die Kleindiesellok Kö 4500 bei der Rückkehr von der Überführung des 4. Klasse-Wagens nach Dresden-Friedrichstadt.
1. Mai 1999 erste vom Windbergbahn e.V. durchgeführte Charterfahrt mit dem Aussichtswagen zwischen Dresden Hbf und Nossen
27. August 1999 Ausstellung des rekonstruierten Anhängekrans 613 auf dem Bahnhofsfest in Radebeul Ost
15. November 1999 Abbruch der Rohrbrücke im Bf. Dresden-Gittersee. Über die Brücke führte die Heiztrasse zum Bergbaubetrieb "Willi Agatz", welche jahrelang das Bahnhofsbild prägte. Mit dem Abriß der Rohrleitungen ist der Bahnhof auch das negative Image einer Industrieanlage los geworden.
29. April 2000 Erstmalige Präsentation des Anhängekrans 613 bei der Fahrzeugparade änläßlich des 9. Dresdner Dampflokfestes.
23. November 2000 Abbruch der markanten Fußgängerbrücke der Wismut GmbH im Bf. Dresden-Gittersee. Sie diente als Verbindung von Schacht und Sozialgebäuden.
1. Oktober 2000 Beginn von zwei durch die Stadt Freital getragenen AB-Maßnahmen an der Windbergbahn. Eine ABM-Gruppe saniert das Empfangsgebäude des Haltepunktes Kleinnaundorf (Trockenlegung, neue Holzverkleidung und Fenster, ...) und gestaltet das Umfeld neu (Erneuern der Bahnsteigkante, Wiedererrichtung des Freiabtritts, Verlegung eines Gleisstückes).
Die zweite ABM-Gruppe legt einen Rad-/Wanderweg auf der Trasse der Windbergbahn von der Straße "An der Semmeringbahn" bis zum Haltepunkt Kleinnaundorf an. Dazu gehören das Entfernen von Bewuchs auf der Trasse, teilweise Sanierung der Brücken, Befestigung des Weges mit Feinsplitt und Aufstellen von Informationstafeln. Der Weg wird so angelegt, daß die Möglichkeit offen gehalten wird, auf der abgebauten Trasse wieder Gleise zu verlegen.
27. September 2001 Übergabe des durch eine ABM rekonstruierten Empfangsgebäudes und des umgestalteten Areals am ehemaligen Haltepunkt Kleinnaundorf
18. Dezember 2001 Eröffnung des Rad- und Wanderweges, der durch eine ABM der ABS Freital auf der Trasse der Windbergbahn zwiscchen Meßwegbrücke und Haltepunkt Kleinnaundorf angelegt wurde
Februar 2002 Die DB Netz AG hat Anfang Februar 2002 beim Eisenbahnbundesamt (EBA) in Bonn den Antrag auf Stillegung der Eisenbahnstrecke Freital Ost - Dresden-Gittersee eingereicht, nach dem durch unakzeptable Vertragsklauseln der DB Netz AG die Verhandlungen zur Pacht der Windbergbahn durch die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB AG) abgebrochen wurden.
03. 0Mai 2002 Durch das EBA wurde der Stillegungsantrag der DB Netz AG für die Eisenbahnstrecke Freital Ost - Dresden-Gittersee abgelehnt. Gleichzeitig traf das EBA eine Grundsatzentscheidung hinsichtlich der Kostenübernahme bei der Erneuerung von Gleisanschlüssen im Zuge von Um- und Ausbaumaßnahmen der DB Netz AG.
Die DB Netz AG legt darauf hin Einspruch gegen die Ablehnung beim EBA ein.
20. Juli 2002 Das EBA hat zum zweiten Mal zu Gunsten der Windbergbahn entschieden. Der Einspruch der DB Netz AG gegen die Ablehnung ihres Stillegungsantrages wurde auch abgelehnt.
13. August 2002 Durch extrem starke Regenfälle schwollen auch die Rote und die Wilde Weißeritz an. Es bildete sich eine Flutwelle, die in Freital und Dresden zur größten Hochwasserkatastrophe der Weißeritz führten. Die Windbergbahn wurde teilweise mit betroffen. Am Haltepunkt Freital-Birkigt wurden Gleise unterspült beziehungsweise von Wasser, Schlamm und Unrat überflutet.
12. Dezember 2002 Der Wiederaufbau der durch das Augusthochwasser 2002 zerstörte Eisenbahnstrecke Dresden–Tharandt hat vor einigen Wochen begonnen. Dabei will die DB Netz AG gleich die mit dem Ausbau der "Sachsenmagistrale" geplanten Änderungen umsetzen. Deshalb wurden in Freital sämtliche Eisenbahnbrücken (auch unbeschädigte) abgerissen.
Am 12.12.2002 mußte der Windbergbahn e.V. feststellen, daß auch das "Höllenmaul" - die ehemalige Unterführung der Windbergbahn unter der Hauptstrecke - abgerissen wurde. In ein paar Tagen hätte man den 90. Jahrestag der Inbetriebnahme (27.12.1912) dieses unter Denkmalschutz stehenden Bauwerks begehen können.
03. Februar 2003 Da das Verkehrsmuseum Dresden (VMD) die Lok 98 001 als Dauerleihgabe dem Industriemuseum Chemnitz übergeben hatte, erfolgte am Abend des 03.02.2003 per Straßentieflader der aufwendige Transport vom Bw Chemnitz-Hilbersdorf in das Industriemuseum Chemnitz. Weshalb durch das VMD ausgerechnet die Windberg-Lok als Exponat für das Industriemuseum ausgewählt wurde, rief bei den meisten Eisenbahnfreunden Mißbilligung hervor.
10. Mai 2003 Seit 10.05.2003 darf der Windbergbahn e.V. offizielle Führerstandsmitfahrten im Bahnhof Dresden-Gittersee durchführen. Die DB Netz AG erteilte dazu eine befristete Genehmigung.
16.–18. Mai 2003 Auf dem 12. Dresdner Dampflokfest wird der äußerlich rekonstruierte 4. Klasse-Wagen Di Sa 90 erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt.
Ein Fernsehteam produziert einen Beitrag über das Dampflokfest und stattet auch dem Bahnhof-Dresden-Gittersee einen Besuch ab.
10. Mai 2003 Der Windbergbahn e. V. erhält von den zuständigen Stellen (DB Netz AG, EBA, …) die Genehmigung, im Bahnhof Dresden-Gittersee Führerstandsmitfahrten durchzuführen. Die seit 01.11.1998 gesperrte Strecke nach Freital-Potschappel zum Freischneiden mit Arbeitszügen zu befahren.
03. Juli 2003 Eine Spezialfirma begann mit der Demontage der beiden Fördertürme des Bergbaubetriebs "Willi Agatz". Die Türme gegenüber vom Bahnhof Dresden-Gittersee waren bis zum Ende des Monats abgebaut. Sie fanden in Freital einen neuen Standort.
14. Dezember 2003 Nach Beseitigung der Hochwasserschäden und Umbau der Strecke Dresden – Klingenberg-Colmnitz wird der Zugverkehr auf diesem Teil der "Sachsenmagistrale" wiedereröffnet. Die Windbergbahn erhielt keine neue Einbindung in die Hauptstrecke, da sich die DB Netz AG über genehmigte Bauunterlagen hinweg gesetzt hat.
15. Mai 2004 Der Anhängekran Kl 613 AK wurde an diesem Tag per Tieflader von Dresden-Altstadt nach Dresden-Gittersee überführt.
05.–06. Juni 2004 Der Windberg-Aussichtswagen hat von Dresden aus seine bis dahin längste Reise absolviert. Zusammen mit Lok 89 6009 aus Dresden-Altstadt fuhr er mit in den Sonderzügen anlässlich 20 Jahre Kuckucksbähnel (Museumsbahn Neustadt/Weinstr. – Lambrecht – Elmstein.
28. Februar 2005 Die Kopf- und Seitenrampe im Bahnhof Dresden-Gittersee wurde abgetragen.
06. August 2005 Bei Kilometer 2,1 im Geiersgraben wurde bei einem Arbeitseinsatz die Stützmauer von Bewuchs befreit. Es war die zunächst letzte Fahrt eines Arbeitszuges. Aufgrund von internen Abstimmungsproblemen beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) wurde die im Mai 2003 erteilte Genehmigung für den Einsatz von Arbeitszügen aufgehoben.
17. September 2005 Zum "Tag des Stahlwerkers" im Edelstahlwerk Freital beteiligt sich der Windbergbahn-Verein aktiv bei Fahrten auf der Anschlussbahn.
19. Oktober 2005 Vom Schienenlagerplatz des Windbergbahn e. V. an der Straße "An der Semmeringbahn" in Freital-Neuburgk haben dreiste Diebe ca. 100 t Schienen gestohlen.
20. Mai 2006 Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) hat die Textmarke "Sächsische Semmeringbahn" als geschütztes Markenzeichen des Windbergbahn e. V. für bestimmte Waren- und Dienstleistungen eingetragen.
06. Juni 2006 Aus Anlass "Betriebsaufnahme auf der Hänichener Kohlenzweigbahn im Jahr 1857 hat der Windbergbahn-Verein mit Unterstützung der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) für 2007 einen Kalender "150 Jahe Sächsische Semmeringbahn®" herausgebracht.
16. Dezember 2006 Der Rechtsstreit zwischen DB Netz AG und Eisenbahn-Bundesamt (EBA) bezüglich Stilllegung der Windbergbahn wurde außergerichtlich beendet.
Die Bahn muss die Strecke der Windbergbahn zur Übernahme durch Dritte europaweit ausschreiben. Die Stilllegung ist vorerst abgewendet.
17. Februar 2007 Auf der vorgezogenen Jahreshauptversammlung des Windbergbahn e. V. stimmen die Mitglieder dafür, dass der Verein bei der DB Netz AG seine Absicht zur Pacht der ausgeschriebenen Bahnstrecke Dresden-Gittersee – Freital Ost bekundet, um ein Stilllegungsverfahren zu verhindern.
20. Mai 2007 Mit einem Bahnhofsfest in Dresden-Gittersee wird der 150. Jahrestag der Betriebsaufnahme auf der Hänichener Kohlezweigbahn (spätere Windbergbahn) begangen.
22./23. September 2007 Mit einem Schulfest feiern Schüler, Eltern und Lehrer das 110-jährige Bestehen der Schule. Die 80. Grundschule in Dresden-Gittersee erhält den Namen "An der Windbergbahn".
6. Februar 2008 Der Bergbau- und Hüttenverein Freital e. V. spricht sich mit einem offenen Brief gegen Plänen aus dem Freitaler Rathaus aus, welche die Beseitigung des technischen Denkmals "Windbergbahn" beinhalten.
1. Mai 2008 Der Bahnhof Dresden-Gittersee war Ausgangspunkt eines von mehreren Initiatoren organisierten Spaziergangs auf den Spuren einer Kulturlandschaft über den Hof Stein und Altcoschütz bis zur Bienertmühle in Dresden-Plauen.
25. Mai 2008 Durch die gegen den Erhalt der Windbergbahn gerichteten, vermehrt in der Öffentlichkeit verbreiteten Äußerungen einiger Freitaler Kommunalpolitiker sah sich der Windbergbahn e. V. veranlasst, eine Unterschriftenaktion zu starten, um das über die Region hinaus bestehende Interesse am Erhalt Deutschlands ältester Gebirgsbahn zu dokumentrieren.
3.–5. Oktober 2008 Der Windbergbahn-Verein veranstaltete anlässlich 100 Jahre Eröffnung der Strecke Hänichen-Goldene Höhe – Possendorf in Dresden-Gittersee ein Bahnhofsfest. Mit rund 2 000 Besuchern war es die größte Veranstaltung des Vereins seit Jahren.
4.& Dezember 2008 Auf der Sitzung des Freitaler Stadtrats übergab der Windbergbahn-Verein die Mappe mit den gesammelten Unterschriften für den Erhalt der Bahnstrecke Freital Ost – Dresden-Gittersee..
12. Dezember 2008 Zwischen dem Eigentümer DB Netze AG und dem Windbergbahn e. V. als Mieter wurde der Vertrag für die Eisenbahnstrecke Freital Ost – Dresden-Gittersee (Windbergbahn) unterzeichnet.
21. Februar 2009 Seit der ab August 2005 bestehenden Zwangspause fuhr erstmals wieder ein Arbeitszug von Dresden-Gittersee auf die Strecke Richtung Freital-Potschappel.
Copyright (c) Windbergbahn e.V.     letzte Änderung am    Impressum